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Wie kam es zu der Gründung |
Im Verein 7000 Eichen wird die Stiftungsidee schon seit Jahren diskutiert, ohne dass man allerdings die Chance einer Realisierung sah. Erst mit der Einrichtung des Beirates 7000 Eichen beim Magistrat der Stadt Kassel und durch die Impulse des neuen Stifungsrechtes ergab sich die Möglichkeit, diese Idee aufzugreifen und umzusetzen
Vor gut vier Jahren kam der Verein 7000 Eichen mit der Bitte auf Frau Christine Schmarsow (Stadtverordnetenvorsteherin) zu, für das Kunstwerk initiativ zu werden. Damals gab es heftige Auseinandersetzungen zwischen Verein und Stadt sowohl über das Pflegekonzept für die Bäume als auch über neue Baumstandorte, die wegen beschlossener Straßen und Tiefbauarbeiten gesucht werden mussten.

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Der Runde Tisch 7000 Eichen |
Frau Schmarsow hat daher den Runden Tisch 7000 Eichen ins Leben gerufen. Sein Ziel war es, Wege zu finden, wie die Konflikte ausgeräumt und vor allem das Kunstwerk stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden könnten.
Beides gelang durch die Arbeit der Mitglieder des Runden Tisches. Ergebnis der Bemühungen waren die 7 Thesen zum Kunstwerk 7000 Eichen, die im November 1999 von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kassel einstimmig verabschiedet wurden.
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Der Beschluss |
Mit diesem Beschluss konnte ein Versäumnis geheilt werden, das den Prozess des Entstehens der Skulptur begleitet hatte: Es gab bis dahin keinen Beschluss städtischer Gremien zur Annahme des großartigen Geschenkes von Joseph Beuys und damit auch keinen Beschluss, der die Stadtverwaldung als Auflage der Stadtverwaltung bestätigt und würdigt.

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17 Jahre später |
17 Jahre nach dem der Beginn der Beuys-Aktion, die so zwiespältig und konfliktreich begann, dann quasi im Alltag zu versinken drohte und erst durch neue Konflikte wieder Aufmerksamkeit erregte, war es höchste Zeit für die Stadt, sich dieses kulturellen und künstlerischen Reichtums bewusst zu werden.
Die 7 Thesen beinhalten unter anderem den Auftrag an den Magistrat, einen Beirat 7000 Eichen zu bilden. In diesem Gremium wurde die Stiftungsgründung vorbereitet. Die Stadtvorordnetenversammlung beschloss, das Gründungskapital in den Haushalt der Stadt einzustellen.
Das Regierungspräsidium genehmigte die Stiftung.
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